Delegiertenversammlung Schwyz 2025

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Leistungssicherheit erhöhen

Um die Braune Kuh weiter zu bringen, sei es nicht mehr angebracht, bei der Milchleistung beziehungsweise der Milchleistungssicherheit Kompromisse einzugehen. Eine noch so schöne Kuh enttäusche die Tierhalter, wenn die Leistung unbefriedigend ist. Der Grundstein einer erfolgreichen Kuh werde bei der Anpaarung gelegt. Da der Stier die halbe Herde sei, verlangt Fredi Diethelm, Präsident des Viehzuchtverbandes des Kantons Schwyz, sowohl von Braunvieh Schweiz als auch von den Genetik-Anbietern, dass bei der Auswahl der Stiere konsequent die Milchleistungssicherheit berücksichtigt wird. Entsprechend müsse bei der Stierenauswahl das Tier im Vordergrund stehen, unabhängig aus welchem Stall oder von welchem Züchter es stamme. Sonderbehandlungen von Stierenmüttern sind zwingend auszuschliessen, und die Züchter selber müssen auf jegliche Massnahmen verzichten, welche die Leistungen kurzfristig beschönigen. Der französische Braunviehzuchtverband mache es vor, wie trotz kleiner Population ein erfolgreiches Stierenzuchtmodell aussehen könnte. Mit diesen markigen Worten begrüsste Diethelm die 142 Delegierte und Gäste zur Jahresversammlung in der Markthalle Rothenthurm.

Leistungsvereinbarung verlängert

Seit 20 Jahren besteht eine Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton Schwyz und den kantonalen Verbänden für die Zuchtarbeit. Mario Bürgler, Leiter des Amtes für Landwirtschaft, freut sich, dass die Vereinbarung wiederum um fünf Jahre verlängert werden konnte. Damit können zahlreiche viehzüchterische Massnahmen direkt auf den Betrieben mit einem finanziellen Beitrag unterstützt werden. Insbesondere die Schwyzer Bezirksviehausstellungen nehmen darin jedoch eine zentrale Position ein. Für die Züchter dienen sie als Standortbestimmung und Weiterbildung, für den Kanton Schwyz sind sie ein wichtiges Kulturgut und von grossem traditionellem Wert, führte er aus.

Roland Bisig neu im Vorstand

Neu in den Vorstand des Verbandes wählten die Delegierten Roland Bisig aus Willerzell. Er ersetzt den bisherigen Kassier Pirmin Schönbächler aus Egg, welcher während 12 Jahren im Vorstand tätig war. Geehrt wurden zudem der abtretende Expertenobmann Pius Schuler aus Rothenthurm für 28 Jahre Preisrichtertätigkeit, davon 21 Jahre als Obmann, und Josef Nötzli vom Amt für Landwirtschaft, welcher seit 1989 als kantonaler Vertreter massgeblich für einen reibungslosen Ablauf an den Schwyzer Bezirksviehausstellungen verantwortlich war.

Erfreulich viele Ehrungen

Braunvieh Schweiz Präsident Adrian Arnold gab Einblicke in die Aktualitäten des nationalen Verbandes und insbesondere zu den Neuerungen im Zuchtwertverfahren und bei der linearen Beurteilung. Die Vorzüge des Braunviehs hob er bei der Ehrung der Züchter von Tieren mit mehr als 100'000 Kilogramm Milch hervor. Dabei durfte er zusammen mit Norbert von Rickenbach, dem Schwyzer Vertreter bei Braunvieh Schweiz, an 14 Viehzüchter mit 16 Kühen und einem Züchter für den Zweiteinsatz seines Stieres eine Ehrentafel überreichen.

Viehzuchtverband des Kt. Schwyz

Franz Philipp

Separater Kasten

Folgende Züchter wurden für Tiere mit mehr als 100'000 Kilogramm Lebensleistung Milch geehrt.

Abegg Alois, Steinerberg; Birchler Gerold, Einsiedeln; Bodmer Martin, Oberiberg; zweimal Diethelm Franz, Schübelbach; Dober Xaver, Küssnacht; Fuchs Thomas, Euthal; Gianella Aldo, Schwyz; Häcki Josef, Pfäffikon; Holdener Maya+Thomas, Studen; Kennel Markus, Steinerberg; Knüsel Markus, Küssnacht; Nauer Dominik, Schindellegi; Schätti Walter, Tuggen; zweimal Ulrich Josef, Steinen. Zudem wird der Stierenzüchter Paul Kälin, Steinen geehrt, dessen Stier in den Zweiteinsatz gelangt.

Fotos: Franz Philipp

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