Rückblick auf die Viehschauen 2013: Nidwalden

Blauer Himmel, weisse Berge und braune Kühe. Die Kantonale Viehschau in Wil / Oberdorf war ein farbenfrohes Spektakel. Neben der Sonne strahlte bei den Vorführungen im Ausstellungsring auch OK – Präsident Franz Odermatt, der mit seinem Team für den reibungslosen Verlauf des Bauernfestes verantwortlich war. Dass in Nidwalden trotzt sinkender Herdebuchtierzahlen jedes Jahr mehr Tiere aufgeführt werden, zeugt von aktiven Viehzüchtern unter den Nidwaldner. Nicht nur die Quantität war mit 654 Stück Vieh so hoch wie nie, auch die Qualität wurde gerühmt. Tierzuchtlehrer und Experte Marcel Wipfli, langjähriger Besucher der Nidwaldner Viehschau, sprach von einem klar erkennbaren Zuchtfortschritt. Er hatte die Aufgabe, das schönste Rind zu küren. Aus den diversen Abteilungssiegerinnen wählte er drei sehr massige Tiere aufs Podest: Das Original Braune Rind Kandi Kuba von Ernst Amrein aus Enntemoos, die sehr flankentiefe Sesam Tochter Brenda von Marco Gabriel aus Ennetbürgen und das Denzo Rind Linda, vom jungen Markus Käslin aus Beckenried, das schliesslich Champion wurde. Josef Kiser aus Ennetmoos und seine zwei Töchter freuten sich riesig über die Titelverteidigung ihres kapitalen Stieres Marc. Das gesunde Fundament des Glenn Sohnes war für Richter Bruno Betschart der ausschlaggebende Faktor, dass er dem imposanten Brown – Swissmuni den Mistertitel verlieh.

Alle Schöneutertitel an Sepp Lussi

Die Familie Lussi aus Oberdorf gewann gleich alle drei Schöneutertitel. Das letzt jährige Vicechampion Rind Glenn Graziella entwickelte sich sehr positiv und gewann bei den Erstmelken. Auch Eduard Emily steigerte sich gegenüber dem letzten Jahr und siegte heuer bei den Zweitlaktierenden nach ihrem Ehrenplatz im Vorjahr. Dass Emilys Eutersieg kein Zufall war, zeigte der Umstand, dass es ihr ihre Mutter Sesam Santara gleich machte und bei den älteren Schöneutertieren siegte. Von den ersten sieben Tieren in dieser Abteilung waren fünf vom Euterspezialist Sesam. Santara zeichnete sich aber nicht nur durch ihr tadellose Euter aus, auch das Becken der Viertmelkkuh ist gemäss Walti Windlin, Obwaldner Schaurichter perfekt. Er kürte Santara somit bereits zum dritten Mal in Folge zur Tagessiegerin BS. Zweite wurde die Glenn Tochter Havanna von Walter Lussi aus Stans die mit einer ersten Laktation von über 8'500 kg überzeugte.

Vollschwestern dominierten

Wie bereits im Vorjahr dominierten die Nachkommen vom Stier Rolf die Wahl zur Tagessiegerin Originalbraunvieh. Die in der dritten Laktation stehende Kuh Orlanda,, siegte dank ihrem starken Format. Zweite wurde ihre ein Jahr jüngere Vollschwester Orissa, die im Frühling bereits Vice Junior Miss an der SOREXPO wurde. Die zwei Vollschwestern im Besitz von Fredy Frank aus Ennetbürgen sind nicht nur schön. Mit je 3.5 % Eiweiss machten sie auch auf eine weitere Qualität der Zweinutzungsrasse aufmerksam.

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