Präsident Arnold Imfeld eröffnete die Versammlung mit treffenden Worten zum aktuellen Umfeld in der Landwirtschaft. Er ist überzeugt, dass die Landwirte mit der entsprechenden Braunviehzucht, sich eine passende Grundlage schaffen können, damit die schwierige Zukunft gemeistert werden kann.
Im Jahresbericht des Präsidenten wurden die interessantesten Punkte treffend erläutert. Der Kanton Obwalden hält auf knapp 400 Betrieben, angegliedert an 14 Viehzuchtgenossenschaften, nach wie vor über 7`000 Herdebuchtiere. Sie mussten nur gerade eine Abnahme von 16 Tieren zum Vorjahr hinnehmen. Die Zucht- und Nutzviehauktion in Giswil war im letzten Jahr erfolgreich verlaufen und wird in diesem Jahr am 01. September wiederum organisiert. Im vergangen Jahr wurden insgesamt 568 Tiere am Schlachtviehmarkt in Sarnen versteigert. Im Schnitt konnten die Tiere dank der öffentlichen Auktion um 32 Rp./kg SG höher verkauft werden. Dies ergab pro Tier einen durchschnittlichen Mehrerlös von Fr. 195.60. Die kantonale Viehschau in Sarnen und die Viehschau in Engelberg bildeten auch im Jahr 2016 den Höhepunkt. Insgesamt wurden über 1`000 Tiere aufgeführt. Aber auch national durften mehrere Obwaldner Züchter mit ihren Tieren immer wieder schöne Erfolge feiern.
Hürden geschafft
Präsident Arnold Imfeld durfte gleich sieben Obwaldner Betriebe ehren, die es auf die Betriebsmanagementliste geschafft haben. Im Bereich Milchleistungen erreichten fünf Kühe aus dem Berggebiet die Marke 85`000 kg Milch zu produzieren. Lucas Casanova Direktor von Braunvieh Schweiz ehrte zudem acht Betriebsleiter für ihre Kühe mit über 100`000 kg Milch. Wovon Betriebsleiter von Ah Daniel, Flüeli-Ranft gleich mit zwei Kühen die Hürde schaffte. Im Weiteren fand Casanova nur lobende Worte für die Obwaldner, sie seien treue Züchter, welche viel Herzblut investieren. Es bereite ihm immer Freude an solche Versammlungen Teilzunehmen.




