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Vorstellung Braunvieh Luzern - Matthias Arnold
Personalien
Name: Arnold

Vorname: Matthias
Ort: Reidermoos
Alter: 36
Beruf: Meisterlandwirt
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Tätigkeiten
Seit 2018 im Vorstand des LBZV
Tätigkeit im Vorstand LBZV: Beisitzer
Weitere Tätigkeiten im Bereich Landwirtschaft und Viehzucht:
- Delegierter ZMP / Luzerner Bauernverband, Prüfungsexperte landwirtschaftliche Lehrlinge,
- OK Mitglied Genossenschaftsschau Surental
- OK Mitglied LUBRA 2019
Ziel im Vorstand des LBZV:
Den Puls der Braunviehzüchter und Betriebe einbringen und einbeziehen.
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Betriebsspiegel
Produktionsform: Silobetrieb

Bergzone: 1
LN: 30.40 ha
Betriebsfläche: 37.40 ha
SAK: 3.9
Betriebszweige:
- Milchwirtschaft Lieferrecht 361 000 kg Milch und Kälbermast
- Aufzuchthühner 2500 mit Voliere und Bodenhaltung
- Pferdepension 16 Plätze
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Angestellte: 1 Lehrling
Kühe: 43 Stück
Jungvieh: 19 Stück
Haltungsform: Laufstall mit Melkstand
Fütterung Kühe (Sommer + Winter): Halbtagsweide, Heu, Emd, Zuckerrübenschnitzel, Mais-, Grassilage Rapsschrott, Mineralstoff im Mischer
Fütterung Jungvieh (Sommer + Winter): Sommer auf der Weide, Winter Heu und etwas Mischung
Milchleistung: 8684 kg
Ø Eiweiss: 3.62 %
Ø Fett: 4.13 %
Milchverwertung: ZMP
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Viehzucht
Zuchtziel:
Gesunde, Exterieur starke sowie Leistungsbereite Kühe

Stieren Einsatz:
Phil, Calvin, Salomon, Falk, Blooming, Daredevil, Defender, Wenk Boy
Erfolge:
- Erfolge an Genossenschafts- und Regionalschauen
- 3 Kühe mit 100`000 kg Milch im Kontrolljahr 2017/18
Schönstes Erlebnis:
Miss an der Genossenschaftsschau
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Diverse Fragen
Welche Stärken hat das Braunvieh?
Abkalbeverhalten, Klauengesundheit, positiv im Milchgehalt
An welchen Schwächen muss in Zukunft bei Schweizer Braunvieh besonders gearbeitet werden?
Es ist schwierig, homogene Herden zu haben, die Streuung ist aus meiner Sicht noch zu hoch. Konsequent nur mit guten Kühen züchten.
Werden auf Ihrem Betrieb Tiere genotypisiert?
Ja
Weshalb und welche Tiere werden typisiert?
ET-Kälber, Stierkälber
Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer eigenen Braunviehzucht?
Exterieur starke Kühe mit tiefen Zellzahlen und guten Lebenstagleistungen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Ich sehe positiv der Zukunft entgegen, mit allen Sorgen, welche die Landwirtschaft momentan und auch in Zukunft begleiten werden.
Es gilt nicht immer nur der Politik Achtung zu schenken, sondern auch seiner eigenen Überzeugung, die gestärkt und unterstützt wird vom Familienbetrieb.





